Frischer Wind für Ihren Auftritt

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Frischer Wind für Ihren Auftritt

Inspirationen für die freie Rede

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum eine Rede oder ein Vortrag von einem Redner die Zuhörer fesselt und die Rede eines anderen Redners eher die Langeweile aufsteigen lässt?

Als Führungskraft stehen Sie jeden Tag bildlich auf der Bühne und müssen vor Ihren Kunden, Mitarbeitern oder in der Öffentlichkeit eine freie Rede halten. Wir haben für Sie ein paar wertvolle Tipps, wie Sie bei Ihrem nächsten Vortrag motivierende Lebendigkeit versprühen und Ihre Zuhörer mitreißen.

Aufschreiben hilft

Ihre Rede soll unangestrengt und spontan wirken? Dann erreichen Sie diese Sicherheit durch Einstudieren. Schreiben Sie Ihre Rede Wort für Wort in einer ersten Manuskript-Fassung auf. Schreiben Sie in großer Schrift und lassen Sie große Abstände zwischen den Zeilen. So können Sie den Text problemlos lesen. Wenn Sie dann Ihre Rede flüssig vortragen können, reduzieren Sie den Text auf Stichworte auf immer kleineren Schreibblättern.

Meldungen, Zitate, geistreiche Bemerkungen und Äußerungen

Legen Sie sich einen Redebaukasten an. Sammeln Sie Zitate und Informationen, die Ihnen ins Auge springen oder Sie amüsieren. Schreiben Sie sich skurrile Neuigkeiten oder Begebenheiten auf. Vielleicht können Sie diese als Einstieg nutzen.

Zuhörer schon beim Einstieg fesseln

In dem Satz „Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich freue mich, dass Sie heute Morgen hier erschienen sind und möchte Sie herzlich begrüßen“ fehlt jede Dynamik. Bei einem derartigen Einstieg schalten die ersten Zuhörer bereits nach wenigen Minuten ab. Besser ist ein Einstieg mit emotionsgeladenen Worten wie Freude, Gefühl, Liebe, Stolz, Erleichterung, Traum, Freundschaft usw. Auch Lob erreicht ein hohes Interesse bei Ihren Zuhörern. Erhalten Sie Aufmerksamkeit und überzeugen Sie Ihre Zuhörer beispielsweise auf eine humorvolle Art und Weise des Vortrags. Achten Sie dabei immer auf eine authentische Persönlichkeit.

Schlüsselworte rhythmisch wiederholen

Denken Sie an den begnadeten Rhetoriker Martin Luther King mit seiner legendären Rede in Washington 1963 „I Have a Dream“

In dieser emotionalen Rede verwendete Martin Luther King 10-mal das Wort „Dream“. Er beschwört seine Zuhörer geradezu, an seinem Traum teilzuhaben.

Übung macht den Meister

Üben Sie den Auftritt auf der Bühne vor Familie und Freunden und bitten um ein ehrliches Feedback. Lernen Sie, Ihre Mimik und Körpersprache richtig einzusetzen.

Erinnern Sie sich zurück an Steve Jobs. Er ließ seinen Bühnenauftritt locker aussehen, aber diese Erscheinung war das Ergebnis stundenlanger, angestrengter Übung. Niemand wird mit dem Wissen geboren, wie man seinen Vortrag oder seine Präsentation brillant darstellt. Kompetente Redner verfeinern diese Wirksamkeit durch Übung.

Die Stimme

Lernen Sie Ihre Stimme kennen, und lernen Sie diese gezielt einzusetzen.

In einem Stimmtraining erleben Sie beispielsweise die Kombination aus maßgebenden Stimmtechniken und kreativen Prozessen zur Stimmwahrnehmung. Die korrekte Sprechatmung und Pausen runden die Varianten Ihrer Sprache ab.

Einer freien Rede, mit Spannung und Dynamik gestaltet, steht nun nichts mehr im Weg. Ich wünsche Ihnen damit viel Erfolg.

Frank Werner

„Das Einzige was zwischen Dir und Deinem Erfolg steht, ist die Geschichte, die Du Dir immer wieder erzählst.“ (Antony Robbins)